Modell Spannungsfeld

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Foto: Reiner Pfisterer

Spannungsfeld Komposition-Improvisation:

Musikalische Vertiefungsarbeit mit Komponistinnen und Komponisten, Musikerinnen und Musikern und instrumental-vorgebildeten Jugendlichen (meist zwei Gymnasialklassen)
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Foto: Daniela Wolf

Gute Improvisation ist eine Art Echtzeitkomposition, die scheinbaren Gegensätze von Improvisation und Komposition zeigen sich hier als Pole eines Kontinuums, die sich keineswegs widersprechen. Vielmehr sind sie als unterschiedliche Wege zum selben Ziel zu verstehen: stimmige, authentische, musikalisch aktiv gestaltete Inter-Aktionen.

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Foto: Daniela Wolf

Ein wesentlicher Bestandteil des Spannungsfeld-Konzepts ist es, zwei bis drei Kompositionsaufträge pro Konzert zu vergeben. Diese sind mit der Bitte an die Komponistinnen und Komponisten verbunden, sich in dieser Arbeit an den vom Projekt vorgegebenen Themenkomplexen und Bedingungsfaktoren zu orientieren: so entstehen Werke, die speziell für das Open_Music komponiert worden sind, wobei einige mit Schülerbeteiligung aufgeführt werden, andere nur vom Open_Music Ensemble. Manche dieser Aufträge wurden mit Beteiligung der Komponistinnen und Komponisten an der Improvisation einstudiert und aufgeführt.

Die Erfahrungen, dass Freiheit und Struktur keine unvereinbaren Gegensätze sind – weder rein menschlich, noch gesellschaftlich oder musikalisch – ist bei Grundlage für die Spannungsfeld Projekte.