Kommentare von Teilnehmern

Kommentare der Teilnehmern zu ihrem Open_Music Projekt:

„Wichtig: neue Möglichkeiten zu entdecken, die Stimme zu nutzen. Die freien Improvisationen haben Spaß gemacht und ich habe gelernt aufeinander zu hören. Spontaneität wird gefördert, man lernt, Musik intensiver als etwas nicht zwingend ‘Protokolliertes’, Aufgeschriebenes kennen.“ (Isabel, 17 Jahre)

„Ungewohnt war die völlige Freiheit, sowohl harmonisch wie auch rhythmisch. Es erfordert sehr viel Eigeninitiative.“ (Tim, 15 Jahre)

„Ich fand die Arbeit interessant und faszinierend, am meisten musste ich dabei lernen, mich beim Improvisieren für Ideen der Anderen zu öffnen… Improvisation an sich schon ist für uns Schüler ein sehr ungewöhnliches Spektrum, vor dem man gewöhnlich viel Respekt hat. Dieses Projekt hat mir vieles von diesem Respekt genommen.“ (Jakob, 17 Jahre)

„Das Spielen hat mir Spaß gemacht. Auch finde ich, dass solche kreative Arbeiten den Horizont erweitern. Das Tolle an dem Projekt ist auch, dass man aus nur ein paar Angaben ein ganzes Stück entstehen lassen kann und dass man als Gruppe gespielt hat und aufeinander gehört hat… “(Sarah, 18 Jahre)

„Also ich habe den Workshop genossen, es war etwas völlig anderes als wir sonst gewöhnt sind. Das hat die Sache richtig interessant gemacht. (…) Was mir wichtig war bei dieser Arbeit, war eben mich mit meinem Instrument vertrauter zu machen und auch ohne jegliche Hilfsmittel wie Noten zu musizieren. Es hat mir viel Spaß gemacht! Am Anfang war ich etwas unsicher, doch  mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt.

Beim normalen Musikunterricht wird einem klar gezeigt, was man machen soll und wie. Hier bei diesem Projekt fühlt man sich ziemlich schutzlos, der Öffentlichkeit ausgesetzt ohne richtige Stütze. Jedoch lernt man schnell, was man tun kann und will, noch dazu erlebt man eine gewisse Freiheit, dass man selbst bestimmt, was man nun spielen will. (Charlotte, 15 Jahre)

„Ich habe die Arbeit als neue und positive Erfahrung erlebt. Mir hat es großen Spaß gemacht, nicht an Noten gebunden zu sein und auch nicht immer nur klare eindeutige Töne spielen zu müssen. (…) Am Anfang habe ich mich nicht getraut zu spielen. Das konnte überwunden werden, indem einem Sachen gezeigt wurden und auf einen eingegangen worden ist.“ (Sabrina, 15 Jahre)
„Es war etwas komplett neues, etwas, was man sonst nie machen würde. Toll fand ich auch, dass der Lehrer aktiver Teil beim Musizieren war.“ (Peter, 17 Jahre)

„Ich habe viel über mein Instrument gelernt und auch wie man aufeinander hört, bzw. wie man bei seinem eigenen Tempo oder Rhythmus bleibt. (Stefanie, 15 Jahre)

„Wichtig war mir, dass das Improvisieren gut erklärt wird, da ich das davor noch nie gemacht hatte und Bedenken hatte, das wurde aber gut umgesetzt.“ (Anika, 18 Jahre)

„Bei diesem Projekt lernt man sich besser auszudrücken, es ist irgendwie intensiver als „normales“ Musizieren. Man gibt viel von sich selbst preis und braucht den Mut dazu. War klasse, hat sehr viel Spaß gemacht!!! Gelernt habe ich auch, wie leicht aus Klängen Musik werden kann.“

„Mir war wichtig, dass es nichts mit nach festen Regeln zu spielen zu tun hatte, so wie in der Klassik. Ich habe ganz neue Seiten der Musik kennen gelernt von der ich nicht einmal die Vorstellung hatte, dass es sie gibt. Und auch mein Instrument ist mir näher gekommen. Es war besonders, dass es so regellos ungezwungen ist und man sich darin probieren kann, sich zu öffnen. Man kann sich in einer anderen Welt verlieren.“

„ Das Besondere dieses Projektes war, dass man keine Noten hatte und es deswegen umso wichtiger war, aufeinander zu hören und Ideen zusammen auszuführen. So war also jeder eine Art Komponist, der dem Stück seine eigenen Ideen beifügen konnte. Ich fand eigentlich alles total klasse und würde mich freuen, wenn es weiterhin solche Projekte gäbe, damit auch andere Menschen das erleben können!“

„Dadurch, dass es mit dem ganzen Kurs war, hat es uns ziemlich zusammengeschweißt. Außerdem war das Improvisieren für uns fast alle totales Neuland, was mich aber echt weitergebracht hat und neue Möglichkeiten der Musik eröffnet hat, die mir sehr gefallen haben. Auch fand ich’s toll, dass ein Konzert zustande gekommen ist, auf das man hinarbeiten konnte, sodass das Projekt einen gelungenen Höhepunkt und Abschluss hatte. Auch fand ich die Zusammenarbeit mit den beiden Tänzerinnen sehr beeindruckend. Ich fand es total toll und würde mich freuen, wenn man das Projekt vielleicht weiterführen könnte…“

“Ich genieße das freie Improvisieren, weil es mir einen vollkommen losgelösten und intimen Zugang zur Musik als Materie und zu meinem Instrument bietet, und ich so das Gefühl habe, in die wirkliche, wahre und ursprüngliche Musik einzutauchen.”

„Open_Music hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vorher konnte ich mit moderner Musik nicht sonderlich viel anfangen, aber das hat sich geändert. Ich habe gelernt, ganz anders auf andere zu hören und traue mich jetzt mehr.“

„ Die Arbeit war sehr spannend, die Ideen für ein Stück wurden jedes mal wieder anders umgesetzt, das Motiv blieb aber gleich – toll!“
„Ich habe gelernt, dass Musik auf der Geige nicht nur klassisch sein muss, sondern auch „schräge“ Töne zur Musik gehören, interessant sind und Spaß machen.“

„Kommunikation in vielen verschiedenen ‚Sprachen’…unendliche Möglichkeiten – Ergebnisse können ganz verschieden ausfallen, nie hört sich eine Improvisation wie die andere an…“

“Bei unsern Stücken kann man erleben, was es bedeutet, wenn Menschen füreinander da sind, die sich nur geistig miteinander verständigen und zusammen einen Klang entfalten, der nie wiederholt werden kann und somit einmalig bleibt. Alles fügt sich zu einem harmonierenden Ganzen zusammen und entführt den Zuhörer in eine Welt der Musik, die nicht vorherbestimmt ist…”

„Wichtig war mir einerseits das Zusammenspiel innerhalb der Gruppe und auch die Erfahrung das eigene Instrument, in meinem Fall Klavier, mal völlig anders zu spielen wie gewohnt. Die Art von Musik war anfangs sehr seltsam, jedoch habe ich sehr schnell reingefunden und dann gemerkt auf was es ankommt. Dann macht die ganze Sache um so mehr Spaß. Das Konzert fand ich sehr gut, war mal eine echte und gute Alternative zu was man sonst kennt und tut.“

Besonders an dem Projekt: „Ganz klar von vorn herein die Loslösung von allem bisher gelernten, keine Harmonien und allgemein keine Musik in dem Sinne wie man sie bisher gekannt hat. Die Lockerheit und Offenheit Rollers im Bezug auf Anregungen innerhalb der Proben. Kritisieren möchte ich gar nichts, ich fand es so wie es war sehr gelungen und auch sehr eindrucksvoll.“

„Wichtig war das Gefühl zu haben, locker zu sein und keine Angst zu haben, dass diese am Anfang ungewohnte Musik zu machen, peinlich zu sein. Mir ist aufgefallen, dass das Zusammenspiel immer besser wurde und man immer besser auf die Anderen eingehen konnte. Mir hat das ganze sehr viel Spaß gemacht…“

„Dieses Projekt bietet allen erdenklichen Freiraum für eigene Wünsche und Vorstellungen. Jeder kann sich einbringen. Es gibt keine wirklich festgelegten Regeln und gerade deshalb kann es vielfältig gestaltet werden.“

„Am Anfang war es schwer sich auf das Improvisieren ganz einzulassen. Aber dadurch, dass wir erst „einfache“ Sachen wie das D-Stück gemacht haben, war der Einstieg leichter. Ich war sehr überrascht von der positiven Reaktion des Publikums. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht!“

„Ich habe viel über das Erzeugen von Tönen gelernt. Es hat mir SEHR viel Spaß gemacht.“

„Jeder kann sich frei entfalten, aber gleichzeitig ist es eine gute Übung, genau hinzuhören, bzw. auf die anderen zu hören!“

„Ich fand es gut, dass man auf die anderen reagieren/hören musste. Man war stets konzentriert, was aber nicht anstrengend war, da ich finde, dass es von Zeit zu Zeit wie von alleine ging. Ich fand besonders gut bei dem Projekt, dass niemand zu etwas gezwungen wurde sondern seine Ideen dann einbringen konnte. Man musste keine Angst haben, etwas ‚falsch’ zu machen.“

„Mir hat besonders das Konzert gefallen, weil hier die Konzentration am größten war. Es war interessant und spannend zu beobachten, wie genau wir gegenseitig aufeinander reagiert haben.“

„Der Workshop war was Neues was ich noch nie gemacht habe. Das Aufeinanderhören Lernen hab ich als Gewinn empfunden. Manchmal fiel es schwer aus sich heraus zu gehen – das ist aber, glaube ich, normal. Mit der Zeit verlor man die Angst… Die Regellosigkeit und das unbestimmte Ende. Das Gefühl, nichts falsch machen zu können ist eine tolle Erfahrung.“

„Andere Kurse sind auch toll aber sie sind oft sehr eintönig…dieses Projekt war aber lockerer – jeder konnte spielen was ihm/ihr gefiel ohne falsch zu sein. Es war klasse“

„Interessant war für mich, dass man nie wirklich wusste im Voraus wie sich ein Stück entwickeln wird und wie lange es dauern wird. Dieses Projekt war für mich eine ganz andere Art von Musik: Positiv war, dass keiner „falsch spielen konnte; es kam also nicht darauf an, wer sein Instrument am besten beherrschte. Der Druck, die Angst etwas Falsches, Unpassendes zu spielen, verschwand’ bei mir schon in der 2. Probe!