Künstler Partnerschaften

Im Dialog und Austausch mit anderen Künsten und Künstlern verfolgen wir das Ziel, ein umfassendes Angebot für die unterschiedlichsten Fähigkeiten, Charaktereigenschaften und Begabungen von Jugendlichen zu entwickeln.

Unser Konzept beinhaltet Workshops, die sowohl an Grund-, Haupt-, Förder- und Realschulen, als auch an Gymnasien bzw. mit freien Gruppen stattfinden können. Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit ist ein gemeinsam erschaffenes Kunstwerk, das öffentlich präsentiert und aufgeführt wird. Die bislang ultimative Form dieser Art der Zusammenarbeit, in der viele Kunstformen in ein Großwerk fließen, sind unsere Jetzt!-Projekte, die seit 2008 jährlich im Sommer im Theaterhaus Stuttgart auf die Bühne kommen.

Folgende Künstlerinnen und Künstler arbeiten zur Zeit regelmäßig als Dozenten des Open_Music e. V. für Projekte schulischer und außerschulischer Natur zusammen:


Nina Kurzeja : Tanz / Choreographie / Regie

Foto_Nina_Bio_2015-Zeyrek-webStudium an der Ballettakademie der Hochschule für Musik Köln und an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Seit 2002 arbeitet Nina Kurzeja als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Regisseurin in Stuttgart.

Neben ihren abendfüllenden Stücken entstanden mehrere Schauspielproduktionen sowie choreografische Arbeiten, u. a. für die Junge Oper Stuttgart, die Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg, das Produktionszentrum Tanz und Performance Stuttgart. Sie war Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg und des Internationalen Forums der Berliner Festspiele. Mit Nell wartet war sie zur Tanzplattform Deutschland 2006 eingeladen. Dreimal waren ihre Stücke für den Stuttgarter Theaterpreis nominiert – zweimal wurden Produktionen hier ausgezeichnet. 2010 inszenierte sie als Auftragswerk für das Musikfest Stuttgart der Bachakademie Stuttgart die Zaubernacht von Kurt Weill. Im Sommer 2011 war sie Projektstipendiatin der Akademie Schloss Solitude und choreografierte die Opernproduktion Orfeo ed Euridice gemeinsam mit dem Berliner Künstler-Duo post theater und dem Dirigenten Frieder Bernius. 2013 entstand das Stück Alice im Iconland, das zum 1. Kinder- und Jugendtanzgipfel nach Ulm eingeladen wurde. Im selben Jahr kreierte Nina Kurzeja einen zeitgenössischen Bewegungschor nach Laban, welcher im Rahmen von Tanzlokal – Tanzfest Stuttgart und gefördert durch die Initiative Tanzfonds Erbe der Bundeskulturstiftung aufgeführt wurde.

Nina Kurzeja arbeitet darüber hinaus seit vielen Jahren im Bereich der kulturellen Bildung – spezifisch für Tanz und Theater – mit unterschiedlichen Schulformen zusammen. Zwei dieser, in Zusammenarbeit mit dem Open_Music e. V entstanden Präsentationen wurden beim Wettbewerb Kinder zum Olymp ausgezeichnet.

Schwerpunkt der Arbeiten Nina Kurzejas ist das Zusammenführen unterschiedlicher Genres. Deshalb bestehen ihre Künstlerteams meist aus einer Mischung von Tänzern, Schauspielern und Musikern.

Nina Kurzeja Homepage: ninakurzeja.de


Adrian Turner : Tanz / Choreografie

Adrian Turner wurde in England geboren und lebt heute in Stuttgart. Sein Tanz- und Theaterstudium absolvierte er an der Ballet Rambert School, London, sowie an der Merce Cunningham School in New York.

Als Tänzer, Darsteller und Choreograph wirkte er in den unterschiedlichsten Produktionen in ganz Europa, u. a. an der Münchner Staatsoper, an der Staatsoper Stuttgart, bei den Bregenzer Festspielen und am Theater Bern. Er arbeitete unter anderem mit M. Keegan-Dolan, Marco Santi und Richard Wherlock. Adrian choreographierte Musicalproduktionen, wie zum Beispiel Anatevka am Theater der Altmark in Stendal und für Woody Allen’s Everything…to know about sex an der Württembergischen Landesbühne. Außerdem arbeitete er als Choreograph für Filmproduktionen mit Helmut Dietl, Philipp Stölzl und anderen.

Seit einigen Jahren widmet er sich intensiv der Tanzvermittlung und Tanzpädagogik. Beispiele für seine umfangreiche Arbeit im tanzpädagogischen Bereich sind das Musik- und Kunstprojekt „Jetzt!“ des Vereins Open-Music e.V., das Projekt „Begegnungen“, einem Tanzprojekt mit Breakdancern, eine Orpheus-Produktion in München mit Schülern im sonderpädagogischen Bereich und seit 2010 das Projekt IMPULS MusikTheaterTanz für das Stuttgarter Ballett.


Petra Stransky: Tanz/Choreographie

Petra Stransky ist Tänzerin, Logopädin, Musik- und Tanzpädagogin sowie Choreographin mit Ausbildungen am Mozarteum Wien und der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Tanz, Sprache und Musik in ihrer Beziehung zueinander und als persönliches Ausdrucksmedium inspirieren ihre künstlerische Arbeit ebenso wie ihre wissenschaftliche Recherche. Seit 2003 realisiert sie interdisziplinäre Projekte in Deutschland, Österreich und Brasilien und unterrichtet im Bereich Tanz-Sprache-Musik. Ihre Projekte und Unterrichtstätigkeiten richten sich sowohl an professionelle TänzerInnen, als auch an Laien.

Im Jahr 2010 leitete sie das künstlerisch-pädagogisches Projekt: Aus allen Barockwolken gefallen, eine Musik- und Tanzperformance mit SchülerInnen der Freien Interkulturellen Waldorfschule Mannheim im dortigen Barockschloss und choreographierte sowie interpretierte sie in Kooperation mit der Abteilung Bühnenbild der Hochschule für Bildende KünsteDresden l’orfeo – Szenen nach Motiven der Oper von Claudio Monteverdi, ein Bühnenstück für 20 PerformerInnen und eine Sound-Komponistin. Einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt bilden ihre Video-Tanz-Installationen und Tanz-Filme. Gemeinsam mit Otávio Bastos inszenierte sie 2010/2011 die deutsch-brasilianische Video-Tanz-Installation Fluidum I Vidalíquida, die u.  a. im April 2011 im Wilhem-Hauck-Museum Ludwigshafen am Rhein präsentiert wurde. Der Video-Tanz-Film Ama não ama war 2011 in Mannheim, Sao Paulo (Brasilien) und beim Hong Kong Jumping Frames Dance Video Festival in China zu sehen. Ihre Choreographie Summa Summarum mit dem Tänzer Arsenij Lifschiz wurde 2012 für das 16. Internationale Solo-Tanz-Theater-Festival in Stuttgart nominiert.


Luis Hergón: Schauspiel/Tanztheater

Luis Hergón wurde auf Teneriffa geboren, lebt seit sieben Jahren in Deutschland und ist Schauspieler und Theaterpädagoge.

Schauspielausbildung auf Teneriffa und in Madrid sowie zahlreiche Fortbildungen und Workshops im Bereich Theater und Tanz. Weiterbildungen in Spiel- und Theaterpädagogik an der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt. Master’s in Commedia dell’Arte an der Accademia Teatrale Veneta.

Auf der Bühne arbeitete Luis Hergón vier Jahre lang mit dem Theaterensemble Teatrejo in Spanien und zwei Jahre lang mit dem Tanzensemble Steps in Deutschland. Er stand für das Tournee-Theater Stuttgart im Diener Zweier Herren, einem Gastspiel an der Landesbühne Esslingen, und bei verschiedenen Tanztheater-Performances der Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg sowie der Kunstakademie Stuttgart auf der Bühne. Im Jahr 2009 arbeitete er mit Art-connexion für das Tanzprojekt Move the Music mit der John Cranko Schule und dem Stuttgarter Ballet zusammen. Seit 2011 leitet Luis Hergón zahlreiche Theater- und Tanztheaterprojekte des Open_Music e. V.

Als freier Theaterpädagoge ist Luis Hergón in verschiedenen Theaterprojekten für alle Altersstufen und in allen Schularten tätig. Außerdem führt er Sozialkompetenztraining und Gewaltpräventionsprogramme für kommunale Einrichtungen durch.


Tobias Ruppert: Bildende Kunst

tobias-bw-web1968 in Stuttgart geboren, studierte 1990/91 Geschichtswissenschaften an der Universität Stuttgart und 1991 – 1997 an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in der Fachklasse für Malerei und Glasgestaltung, wo er mit dem 1. Staatsexamen für Kunsterzieher abschloss. 1997 – 1999 führte ihn ein Aufbaustudium als Meisterschüler von Prof. Christine Triebsch an die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Nach zwei Jahren Elternzeit mit Tochter Hannah Lena eröffnete Ruppert 2002 sein Atelier für Bildende Kunst und Design in Ostfildern. Seither setzt er zahlreiche Kunstprojekte um, fertigt baugebundene Aufträge an und kann im Bereich Design eine lange Liste an Referenzen aus dem Kulturbetrieb, Kommunen, Non-Profit-Organisationen und der mittelständischen Wirtschaft vorweisen. Zudem ist er in der künstlerischen Bildung an Schulen tätig.

Tobias Ruppert Homepage: www.toruppert.com


Barbara Stoll : Schauspiel / Theater, Regie (Jetzt!)

Schauspielerin, Sängerin, Regisseurin, Sprecherin. Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, Mitglied des Performance-Ensembles >corps exquis< seit 1985. Engagements an Stadt- und Staatstheatern, Rollen u.a. Elektra, Titania, Maria Stuart, Medea, Filmrollen u.a. Gerti in die man liebt, Marlies in Mein Bruder der Vampir, Anne Jacobs in Tatort Kiel. Gastiert mit Monologen, Lesungen, Performances, Rezitations- und Liedprogrammen. Ausgezeichnet mit dem Elle-Hoffmann-Preis für Rezitation und dem Stuttgarter Theaterpreis für die beste schauspielerische Leistung 2005. Sprecherin bei Rundfunk und Fernsehen (Mitarbeiterin des SWR) z.B. in Features wie Schätze der Welt und anderen Produktionen wie Lichtblicke, Die Bestenliste oder Die schöne Lau (258 wöchentliche Märchenerzählungen). Teilnahme an zahlreichen Hörspielen und CD Produktionen. Senderstimme von Arte (Moderation), Senderstimme von S2 Kultur.

Barbara Stoll Homepage: barbara-stoll.com


Jerry Willingham : Theater, Musik, Performance Art

geboren 1952 in Lubbock, Texas USA, ist u.a. tätig gewesen als Composer in Residence der Tanz-and Theaterabteilung der University of Texas, Leiter des Zentrums für Darstellende Kunst „the chURch“, Direktor der hörbaren Künste der Hotsun Company (ein Projekt der National Endowment for the Arts and Humanities), Berater für das „Artists in the Schools“ Projekt (der Texas Arts and Humanities Commission), Leiter des New Vocal Workshops, Komponist der American Deaf Dance Company, Leiter des polymedia Performance-Ensembles >corps exquis<, Visiting Professor an der Stetson University, Dozent an der Skyline High School for the Performing Arts, Geschäftsführer der Gesellschaft für Alte Musik Baden-Baden, Lehrer an der Stuttgarter Musikschule und betätigt sich außerdem in Nordamerika und Europa als Soloflötist, Komponist, Schriftsteller, Performance Artist, Dirigent und  Regisseur.


Wolfgang Seitz: Bildende Kunst, Performance

1961 als Schütze im Badischen Frankenland geboren. Kindheit auf dem Bauernhof durchlebt, übliches Schuldesaster. Verheiratet und Vater von 3 Kindern. Lebt seit 1980 in Stuttgart.

seit 1994 als freischaffender Künstler tätig
seit 1996 eigenart „raum für kunst“

2013 Atelier Umzug –
Eröffnung der Kunsthalle Feuerbach

Zahlreiche Ausstellungen und Kunstprojekte:
2002 Offene Räume; 2003 24 Stunden; 2004 Alldie Kunst; 2006 Vorfahrt; 2008 Rhythmusmaschine der Fantasie; 2008 Kunst ist Müll; 2009 Auto Mobile Stadtteil Skulptur; 2010 Ausverkauf; 2010 Wortskulptur „JUGENDHAUS; 2011 Container Love; 2011 Gong; 2012 Schatz Suchmaschine; 2012 Jetzt;  2013 Woher Wohin und zwischendrin / Theaterprojekt – Bühnenbild; 2013 Glücksmaschine; 2014 Weltrettungsmaschine; 2014 Heimat-Projekt; 2014 Jetzt.

Wolfgang Seitz Homepage:  wolfgangseitz.de


Juliette Villemin: Tanz/Choreographie

Foto_Juliette_Villemin_Copyright_privat-crop-web(M.A.) ist Tänzerin und Tanzpädagogin. Sie erhielt ihre Ballettausbildung in Bilbao, Spanien. Master of Arts in Zeitgenössischer Tanzpädagogik, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. . Als festes Mitglied, war sie Solistin im Euskadi Ballett in Spanien und am Wiesbadener Staatstheater. Sie lebt in Stuttgart und arbeitet frei als zeitgenössische Tänzerin und Choreografin u. A. mit ZeM Tanzprojekte, Nina Kurzejas Tanztheater, Colabs und comp-aexx-rauh. Ihre eigenen choreographischen Arbeiten wurden u.a. in Stuttgart, Karlsruhe, beim Festival „euroscene“ Leipzig und im Rahmen der „Maifestpiele 2007“ in Wiesbaden ausgeführt.

Sie bekommt bundesweit und im Ausland Lehraufträge für Improvisation, Komposition und zeitgenössische Tanztechniken. Sie ist Dozentin im Ausbildungsinstitut „Minkov“ für Komposition, Choreografie und Post-Moderne Tanztechniken. Seit 2011, Universitätslehrererin für zeitgenössischen BühnenTanz und Tanzpädagogik an der Anton Bruckner Universität in Linz. Mitglied des Produktionszentrums Tanz und Performance e. V. Stuttgart. Juliette Villemin unterrichtet Kindern und Jugendlichen in s.g. „Tanz in Schulen“ Projekten seit 2009. U. A. an der Hektor Akademie BW, mit Open_Musik für das Konzept „Küntsstück“, u. a. von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Außerdem, ist sie mit dem Open_Musik Team seit 2011 aktiv.


andere Künstlerpartnern aus vergangenen Projekten:


Roman Wehlisch: Schauspiel

Roman Wehlisch absolvierte seine Ausbildung zum Radio-Moderator und Redakteur bei Radio Regenbogen in Rosenheim sowie an der Theaterakademie Stuttgart in den Bereichen Schauspiel und Theaterpädagogik. An der ISSA München besuchte er die Weiterbildung im Bereich “Acoustic Acting“ (Hörspiel, Trailer, Synchronsprechen). Auf der Bühne ist Wehlisch auch selbst als Spieler aktiv, u. a. 2009 als Hofnarr Mimus in der gleichnamigen Freilichtinszenierung auf dem Neuburger Schlossfest oder als Frosch im „Urfaust“ von Goethe. Roman Wehlisch arbeitet als freier Theaterpädagoge vor allem im Bereich Bildung: von der Grundschule bis zur Oberstufe, an Waldorf-, Privat- und staatlichen Schulen, auch für Lehrer in Multiplikatorenfortbildungen, Jugendaustausch- und Präventions-Projekten. Im Jahr 2004 war er mit Kollegen im Auftrag des Deutschen Kulturrats und des Goetheinstituts an Konzeption und Umsetzung vor Ort als Referent für Theater-Workshops in Namibia beteiligt. Die Landeshauptstadt München, Referat Bildung und Sport, engagiert ihn als kulturelle Fachkraft für das „Lern- und Erlebniscamp“. Außerdem gibt es seit 2010 eine kreative Zusammenarbeit mit Open_Music e.V.


Thomas Putze – Bildhauer, Performance

Am 7.2.1968 in Augsburg geboren

1984-87 : Lehre als Landschaftsgärtner 1988-89 : Zivildienst im evangelischen Kloster Selbitz 1990-91 : Aufenthalt in Guatemala, Aufbauprojekte 1991-93 : Theologiestudium in Wuppertal 1994 : Leitung eines Jugendhauses in Esslingen 1995-98 : Freiberufliche Tätigkeit als Illustrator und Musiker, 1997 : Studium der freien Malerei an der FKS in Stuttgart 1998-2003 : Studium der freien Bildhauerei an der Staatlichen Kunstakademie in Stuttgart bei Werner Pokorny und Micha Ullman

Seither freiberuflicher Bildhauer mit Atelier in Stuttgart

Einzelausstellungen

2002 :singled out, Galerieverein Leonberg; Gedok-GalerieStuttgart2003 : Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen2004 :Stellwerk, Kulturbahnhof Kassel; Debütantenausstellung, Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (Katalog)2005 :Kunstverein Trossingen (Katalog); Galerie Schmitt, Stuttgart2006 : Kunstverein Horb (Katalog); Provisorium Nürtingen2007 :Galerie Tedden, Düsseldorf; Museum am Widumhof, Urbach(Katalog); Galerie der Stadt Ostfildern2008 :E-Werk, Freiburg; Galerie Merkle, Stuttgart

Kunstpreise

2000 :1. Preis Saarpfälzischer Kunstpreis, Bexbach2003 : Preisträger Kunst am Bau, Friedrich-List-Schule, Karlsruhe; 2. Preis Skulpturenpark Mörfelden Walldorf

Stipendien

2005-2006 :Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg

Seit 2006 Mitglied im Künstlerbund Baden Württemberg

Thomas Putze Homepage: thomasputze.de


Jörg Koch : Sound Design und andere Medien

Jörg Koch (geboren 1971 in Stuttgart) arbeitet als Musiker im experimentellen elektronischen Bereich und Toninstallationskünstler. Der Autodidakt beschäftigt sich seit Mitte 90er Jahre mit elektronischer Musik und legt einen Schwerpunkt seiner Arbeit insbesondere auf die Verwendung des Computers als Live- und Improvisationsinstrument – als Solist sowie in Ensembles mit elektronischen Musikern oder auch “traditionellen” Instrumentalisten.

Jörg Koch leitet die in Stuttgart regelmäßig stattfindende Konzertreihe “Elektrominibarklingelton – Improvisationen für Personalcomputer”. Er betreibt außerdem das Label onitor, auf dem innerhalb der letzten 10 Jahre 60 Veröffentlichungen zwischen elektronischer Popmusik, Dub und Minimal Techno erschienen sind und veröffentlicht und spielt in diesem Rahmen regelmäßig unter seinem Nebenprojekt Solovyev.

Seine Arbeiten wurden zuletzt in Seoul (Korea), Japan, Hamburg, Brüssel und Stuttgart (u.a. Kunstmuseum Stuttgart) aufgeführt.

Jörg Koch Homepage: joergkoch.de


Hanna Schraffenberger: Sound design und andere Medien

Foto_Hanna Schraffenberger 2015_Copyright?-bw1983 in Stuttgart geboren. Studium “Audiovisuelle Medien” (Bachelor of Engineering, 2008) und “Media Technology” (Master of Science, 2011). Seit 2001 aktiv im Bereich zeitgenössischer Musik, Improvisation und Performance. 2002 Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend komponiert“ Baden-Württemberg und Beginn der Zusammenarbeit mit dem Ensemble „gelberklang“ und dem Helios Streichquartett. Seit 2007 zunehmend aktiv im Bereich der elektronischen Musik, Medienkunst, Live-Elektronik, spartenübergreifenden medialen Kunstwerken und dem Experimentieren mit sowie Entwickeln von neuen Technologien mit Hilfe von Computern, Software und Sensoren. Lebt seit 2008 in Leiden (Niederlande) und realisiert dort Medienkunstwerke und entwickelt und erforscht neue Technologien im Bereich Musik und Medien. Aktuelle Werke wurden sowie auf Konferenzen (z.B. Persuasive 2010), Festivals (z.B. Discovery09, Key of Life Festival) und Museen (z.B. Van Gogh Museum) ausgestellt und mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet (z.B. 2010 Förderpreis für elektronische Musik in der Kirche).

Hanna Schraffenberger Homepage: creativecode.org


Michi Meier : Video und andere Medien

Video/Eclipse/Medienkünstler

1993 Abschluß im Bereich Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt elektronische Medien, Hochschule für Gestaltung, Schwäbisch Gmünd.

Der gelernte Dokumentarfilmer und TV Grafiker arbeitete u.a. für SWR, ZDF, SAT 1.

Neben Dokumentar-Filmen für Museen und Ausstellungen (u.a. Gogh Modern, Amsterdam; Der Traum vom Sehen, Oberhausen; arti, Amsterdam) entstanden Experimental-Filme und Kunst-Porträts. Sein Interesse gilt der Projektion im öffentlichen Raum (Staatsgalerie Stuttgart, Kunstljin Haarlem, Theater der Welt Stuttgart, Zusammenarbeit mit Frank Fierke) und Arbeiten als VJ.

2007 Ausstellung “Bewegte Bilder”, Städtische Galerie Ostfildern. Seit 2004 Dozent für Bewegtbild und interaktives Video an der Uni Ulm.

Bühnenbild-Filme u.a. für das Marco Sanit Danse Ensemble ( Anna, Die Geliebte, Mysterium, Lost and Found, Dilemma), Nina Kurzeja (Anita Berber, Spielen wie die Kinder, Schule der Gottlosigkeit) und Reto Nickler (Iphigenie).

Michi Meier Homepage: norisknofun.org