Musiker

Foto: Daniela Wolf


Ulrike Stortz – Violine, Organisation

Foto: Dieter Landenberger

Foto: Dieter Landenberger

Konzertexamen nach Studien bei Igor Ozim in Köln, Ricardo Odnoposoff, Wilhelm Melcher und Joachim Schall in Stuttgart. Meisterkurse u.a. bei Henryk Szeryng, Denes Zsigmondy und dem Fine Arts Quartett. Konzerte als Solistin sowie in diversen Ensembles, wie Ensemble Modern, Musikfabrik, Varianti, Zementwerk.

Intensive künstlerische und konzeptionelle Arbeit mit dem interdisziplinären Ensemble >gelberklang< und dem Helios Streichquartett. Vielfältige pädagogische Tätigkeiten von Instrumentalunterricht bis zur Teamleitung bei Response (Neue Musik macht Schule) und Durchführung von „Beginner“-Konzerten im Rahmen von „Clash“ (Musik der Jahrhunderte Stuttgart). Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen vorwiegend mit zeitgenössischer Musik, Mitwirkung im Sinfonieorchester des Süddeutschen Rundfunks sowie im Staatsorchester Stuttgart. Gründung von Open_Music mit Scott Roller als Improvisationsplattform für Workshops und Konzerte.


Scott Roller – Cello, Komposition

Foto: Yakup Zeyrek

Foto: Yakup Zeyrek

1959 in Texas USA geboren. Musikstudium (Cello/Komposition) in Texas und Paris. Sehr wichtig für seine Auffassung von freier Improvisation war seine Arbeit mit dem BL Lacerta Quartet (Dallas) 1980-83 mit Unterstützung von Chamber Music America.

Lebt in Deutschland seit 1983. Cellist der Dortmunder Philharmonikern 1987-91. Seitdem freischaffend solistisch und mit verschiedenen Ensembles tätig: Musikfabrik NRW, Wolpe Trio, Helios Streichquartett, Ensemble Modern Orchester, Ensemble >gelberklang<, Mike Svoboda Ensemble, Ensemble Recherche, u.v.a. Viele Uraufführungen und enge Zusammenarbeit mit namhaften Komponisten wie Kaija Saariaho, James Tenney, Helmut Lachenmann, Nicolaus A. Huber.

Die musikalische Zusammenarbeit mit verschiedenen Kunstformen spielte seit 30 Jahren immer eine wichtige Rolle: besonders mit Tanz (Dyane Neiman, Christine Brunel, Nina Kurzeja), bildender Kunst, Multimedialem Theater und Literatur. Kollaborationen seit 2011 mit dem Stuttgarter SlamPoet und Dichter Timo Brunke („Der Übergang des Abendlandes“). 2012 spielte er in einem Trio-Projekt des legendären Südafrikanischen Jazzpianistens Abdullah Ibrahim.

Mitgründer 2005 mit Ulrike Stortz von Open_Music e.V.  Diese Arbeit ist soweit gewachsen, dass sie schon seit Jahren einen Schwerpunkt in seiner Arbeit bildet.

Sowohl in seiner künstlerischen wie in seiner pädagogischen Arbeit sucht SR neue Verbindungen zwischen Ausdrucksformen, trans-stilistische Wege, fruchtbare Felder zwischen Struktur und Freiheit.

Scott Roller Homepage: scottroller.de


Michael Kiedaisch – Komposition, Schlagzeug, Klavier

michaelgeb. 1962. Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Hauptfach Schlagzeug. Zusätzliches pädagogisches Studium am Seminar für Waldorfpädagogik Stuttgart. Zunächst als Schlagzeuger in diversen Bands der Stuttgarter Jazzszene, dann zunehmende Konzerttätigkeit im Bereich Zeitgenössische Musik.

Zahlreiche Funk-, Fernseh- und CD-Produktionen. 1997 Kompositionsauftrag der Bundesgartenschau in Gelsenkirchen.

Musiker und Komponist im Spannungsfeld zwischen Neuer Musik, improvisierter Musik und Jazz. Insbesondere die Zusammenarbeit mit komponierenden Improvisatoren, improvisierenden Komponisten (Mike Svoboda, Stefano Scodanibbio, Michael Riessler, Scott Roller etc.) spiegelt dies wider. Als Komponist und/oder als Interpret beteiligt an zahlreichen Bühnenproduktionen, z.B. mit dem Ballett Nürnberg („Percussiv“, „Hamlet ruft“), am Forum Theater Stuttgart („Traumlied“, „Die Glut“), bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall („Don Carlos“)

Einige eigene Projekte (z.B.„Trieau“,„Schubertiade“) im Bereich Jazz/Zeitgenössische Musik, diverse Projekte mit Mike Svoboda, die Arbeit mit verschiedenen Ensembles, Studioarbeit, Workshops und Lehrtätigkeiten an der Musikhochschule Stuttgart und der Uni Witten/Herdecke ergänzen sein Arbeitsfeld. Künstlerischer Leiter des EURO-JAZZ Festivals in Überlingen am Bodensee. Lebt mit seiner Familie in Freiburg.

Michael Kiedaisch Homepage:  michaelkiedaisch.de


Jürgen Kruse – Klavier

Jürgen Kruse wurde in Heidelberg geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Zunächst wurde er von seinem Vater Rolf Kruse unterrichtet, später von Prof. Charles Schwarz in Straßburg.

1991 begann er sein Klavierstudium bei Prof. André Marchand an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, das er 2000 mit dem Solistenexamen abschloß. Meisterkurse besuchte er bei Claude Helffer, György Sebok und Alicia de Larrocha.

Seit 1998 entwickelte Jürgen Kruse eine internationale Konzerttätigkeit, die unter anderem zur Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern Frankfurt, dem Ensemble Musikfabrik Köln und dem Klangforum Wien führte. Seitdem tritt er regelmäßig in bedeutenden Konzertsälen im Rahmen internationaler Musikfestivals auf, so unter anderem bei den BBC Proms London, der Carnegie Hall New York und der Berliner Philharmonie.

Als Solist musizierte Jürgen Kruse unter anderem mit dem Staatsorchester Stuttgart, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, dem Orkest van het Oosten Enschede und arbeitet mit Dirigenten wie       Michael Gielen, Hans Zender, Peter Eötvös, Jonathan Nott, Sylvain Cambreling und Marcus Creed.

Sein besonderes Engagement im Bereich der Neuen Musik führt seit Jahren zu intensiven Begegnungen mit führenden Komponisten unserer Zeit, insbesondere mit Helmut Lachenmann, György Kurtag, Maurizio Kagel, Marco Stroppa und Mark André.

Mit dem Komponisten Steve Reich und dem Ensemble Modern ist Jürgen Kruse seit dem Jahr 2003 regelmäßig auf Festivals in Europa und Asien zu hören.

Zusammen mit zahlreichen Radio- und Fernsehproduktionen ist er in CD- Einspielungen bei den Labels Cybele, Brilliant Classics, Harmonia Mundi France und Hänssler Classic zu hören.