Modell Jetzt!

(2008-2014 im Theaterhaus Stuttgart, seit 2018 im Linden-museum)

Im Dialog und Austausch mit anderen Künsten und KünstlerInnen aus Musik, Tanz, Schauspiel, bildende Kunst und neue Medien, ist Jetzt! eine Plattform der Begegnung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, auf der gemeinsam gestaltet wird, gleich welcher Herkunft und aus welchem schulischen oder sozialem Kontext. Mit den Mitteln der Improvisation arbeiten wir an Aspekten wie Klang, Bewegung, Sprache, Farbe oder Material.

Open_Music ist auch offen für Kooperationen mit schon bestehenden Formationen aus anderen Institutionen, die gerne einen Beitrag mit unseren KünstlerInnen gestalten wollen. So haben wir, zum Beispiel, bei Jetzt! 2019 eine sehr glückliche Kooperation den Senioren des ZARTBITTER Ensembles der Tanz und Theaterwerkstatt Ludwigsburg gehabt, in der wir zwei Tanzszenen mit Live-Musik in intensiver Zusammenarbeit in der Woche vor der Aufführung entwickelt haben.

Jetzt! 2020 wird am Wochenende 10./11. Juli im Linden-museum Stuttgart stattfinden. 

Open_Music Sessions

Open_Music Sessions – in der die vielfältige, reichhaltige, spannende und freudige Möglichkeiten des spontanen Musizierens von einem Ensemble aus Mitgliedern und Gästen von Open_Music e.V. in wechselnden Formationen gefeiert werden.

Die Regelmäßigkeit des Angebots soll einen engeren künstlerischen Austausch zwischen Open_Music, anderen Improvisations-begeisterten Musikern und dem Publikum ermöglichen und ein Forum anbieten, in dem neue Interessenten Improvisation kennenlernen und praktizieren können.

Modell Spannungsfeld

Spannungsfeld Komposition-Improvisation
(seit 2009 in Zusammenarbeit mit der Staatsgalerie Stuttgart)

Gruppen-Improvisation als kollektive Echtzeit-Komposition. Die scheinbaren Gegensätze von Improvisation und Komposition sind musikalische Aspekte, die sich keineswegs widersprechen müssen. Die Erfahrung, dass Freiheit und Regeln weder gesellschaftlich noch musikalisch unvereinbare Gegensätze sind, ist eine der Grundlagen für die Konzertreihe. Spannungsfeld Konzerte präsentieren Werke, die mit Grafiken, Texten, Video, musikalischen Notationen oder sonstigen Mitteln Strukturen festlege

Ein wesentlicher Bestandteil des Spannungsfeld-Konzeptes ist es, Kompositionsaufträge zu vergeben und Gäste unterschiedlichster Art einzuladen, mit und für uns zu arbeiten. Diese sind mit oft mit der Bitte an die KomponistInnen verbunden, sich in ihren Arbeiten an bestimmten projektbedingten Voraussetzungen zu orientieren.  So entstehen Werke, die teilweise mit Schülerbeteiligung, teils ausschließlich vom Open_Music Ensemble einstudiert und aufgeführt werden.

In den letzten zehn Jahren durfte Open_Music viele wunderbare Musiker als Gäste begrüßen: Stefano Scodanibbio, der italienischer Komponist/Kontrabassist; mehrfach Sandeep Bhagwati, der deutsch-indische Komponist zwischen Montreal u. Berlin; Hans Tutschku aus Weimar und Harvard;  John Kenny, Posaunist/Komponist aus Schottland – Achim Bornhöft, John Palmer, Daniel Smutny,  Joseph Michaels, Angelika Sheridan und Carl-Ludwig Hübsch, um nur ein paar zu nennen.

Zu jedem Spannungsfeld Konzert gehören auch zwei Schülerensembles und auch in der Arbeit mit denen haben wir sehr viele begabte junge Menschen kennengelernt, aus vielen Schulen und Musikschulen in der Region Stuttgart.

Projekttage/Projektwochen

An vielen Schulen gibt es einen Bedarf an Projekttage oder Projektwochen. Viele der kürzeren Workshops von Open_Music werden in solchen Kontexten angeboten. Open_Music dient dann als abwechslungsreiche Alternative, entweder rein musikalisch oder besonders gerne in Kombination mit anderen Kunstformen aus unserer Suite von Angeboten, betreut von hervorragenden KünstlerInnen, mit denen wir schon lange in unserm Team zusammenarbeiten.

Dieses Angebot von Open_Music eignet sich für Kurse, die auf sechs bis zwanzig Stunden in der Woche angelegt sind und entweder ein reines Musik- oder ein Kunst-spartenübergreifendes Programm aus Tanz, Schauspiel, Sprache/Wort, Bildender Kunst und Musik bieten sollen. Sofern die Kurszeit pro Woche mindestens acht bis zehn Stunden beträgt, wird in der Regel eine interne Abschlusspräsentation realisiert. Bei einer geringeren Stundenzahl bieten unsere Kurse den Kindern und Jugendlichen die Erfahrung eines ergebnisoffenen Prozesses ohne Ausrichtung auf ein Zielprodukt.

Seit 2010 betreut Open_Music auch Projekte, die sich über längere Zeiträume erstrecken. Die ersten dieser Projekte fanden in Hauptschulen statt und wurden mit den Kunstrichtungen Musik, Tanz, Theater und Bildender Kunst im wöchentlichen Rhythmus zwei Jahre lang angeboten. In der Rosenschule in Stuttgart-Zuffenhausen hat Open_Music sogar über fünf Jahren mit einer solchen Konstellation von Künsten wöchentlich gearbeitet.